Clever investieren: Krypto Apps im Vergleich

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Innerhalb der letzten Jahre nahm die Beliebtheit von Kryptowährungen bei Tradern stetig zu. Inzwischen setzen sie ihr Geld nicht nur auf Krypto-ETFs, sondern investieren auch direkt in die Coins. Die Popularität hängt mit der zunehmend einfachen Zugänglichkeit der Kryptowährungen zusammen.

Clever investieren: Krypto Apps im Vergleich

Zahlreiche Broker reagieren auf den Trend und bieten Bitcoin, Ripple und Co. neben Aktien, CFDs und ETFs an. Wollen Trader die Coins flexibel von unterwegs kaufen und verkaufen, können sie zu ihrem Smartphone oder Tablet greifen. Krypto-Apps erlauben das orts- und zeitunabhängige Trading. Doch woran können Interessierte die besten Apps erkennen?

Eine gute Krypto-Trading-App soll den Anlegern das Trading vereinfachen. Dementsprechend stehen bei den mobilen Applikationen benutzerfreundliche Funktionen und Services im Mittelpunkt. In einem Krypto-App-Test kann genau beleuchtet werden, welche Apps sich in diesen Punkten hervortun und wo Nachholbedarf besteht.


Das Smartphone als Trading-Plattform

Coins wie Bitcoin, die älteste und gleichzeitig teuerste Kryptowährung weltweit, wurden für die Online-Verwendung erschaffen. Sie sollen standortunabhängig, transparent und gleichzeitig anonym Zahlungen im Internet ermöglichen. Über Computer oder mobile Endgeräte können die Token gekauft und wieder verkauft werden. Legt man dabei auf eine hohe Flexibilität und kurzfristige Handlungsmöglichkeiten Wert, kann man mit dem Smartphone traden.

Um den Online-Handel mit Kryptowährungen per Smartphone zu erleichtern, bieten zahlreiche Broker eine eigene Krypto-App an. Wer ins Trading einsteigen möchte, lädt sich diese herunter und richtet einen Account ein. Ab dann reicht eine stabile Internetverbindung aus, um am Krypto-Trading teilnehmen zu können.

Bevor sich Anleger jedoch für eine Krypto-App entscheiden, sollten sie überlegen, welche für sie am besten geeignet ist. Um diese Frage zu klären, sollten zunächst die wichtigsten Auswahlkriterien beleuchtet werden.

Das muss eine gute Krypto-App mitbringen

Beginnen Trader mit dem Krypto-Handel per Smartphone, steht eine Frage im Mittelpunkt: Welche App ist die richtige? Angebot und Gestaltung der mobilen Applikation können sich stark auf das Nutzererlebnis auswirken. Dementsprechend sollten Trader bei der Auswahl folgende Aspekte berücksichtigen:

Ein- und Auszahlungsmöglichkeiten

Will man über eine App in Kryptowährungen investieren, muss man zunächst den eigenen Account kapitalisieren. Ärgerlich kann es dann sein, wenn die Krypto-App Ein- und Auszahlungen nur per Kreditkarte oder SEPA-Überweisung akzeptiert. Positiv sind Apps, die ebenfalls diese Transaktionen unterstützen:

  • Sofortüberweisung
  • Neteller
  • Skrill
  • giroPay

Ein echtes Plus für Anleger und Trader bieten Krypto-Apps, die ihren Kunden bereits die Möglichkeit einräumen, Bitcoin mit PayPal zu kaufen. Bei dieser Einzahlungsvariante profitieren sie von diesen Vorzügen:

  • Komfort: Im PayPal-Konto können alle Transaktionsdetails unkompliziert eingesehen werden. Werden Zahlungen häufig an den gleichen Broker gesendet, können die Transaktionsdaten gespeichert werden.
  • Sicherheit: PayPal trumpft mit einer modernen Datenverschlüsselung auf. Stetige Updates halten den Zahlungsdienstleister aktuell und sicher.
  • Benutzerfreundlichkeit: Die Bedienoberfläche von PayPal ist leicht überschaubar und intuitiv nutzbar. Eine unkomplizierte Seitennavigation und ein freundlicher Support optimieren das Nutzererlebnis.
  • Käuferschutz: Transaktionen können über das PayPal-Konto storniert werden, wenn Kunden die bestellte Ware – beispielsweise die gekauften Coins – nicht erhalten haben.

Auswahl an handelbaren Kryptowährungen

Wer lediglich mit bekannten Kryptowährungen wie Bitcoin, Litecoin oder Ethereum handeln möchte, findet bei zahlreichen Krypto-Apps eine passende Anlaufstelle. Anders sieht es aus, wenn sich Trader für weniger gängige Token interessieren. Für sie lohnt sich eine Krypto-App mit einer Vielzahl an Währungen. Empfehlenswerte Anbieter warten mit bis zu 2.000 Assets auf.

Intuitive Benutzeroberfläche

Eine Krypto-App mit einer großen Coin-Auswahl nützt wenig, wenn eine schwierige Navigation das Benutzererlebnis beeinträchtigt. Vorwiegend für unerfahrene Anleger spielt eine leicht überschaubare und intuitive Bedienoberfläche eine wichtige Rolle. Auf den ersten Blick sollten auf der Plattform folgende Elemente erkennbar sein:

  • Einzahlungen
  • Auszahlungen
  • Zusatzfunktionen
  • FAQ
  • Support.

Auch die AGBs sollten schnell erreichbar sein.

Transaktionsgebühren

Vorwiegend bei den Gebühren unterscheiden sich Krypto-Apps gravierend. Einige verzichten auf Depot- und Ordergebühren. Andere Broker fordern Transaktionsgebühren in Höhe von einem Prozent des Ordervolumens. Auch folgende Kosten können auf Trader zukommen:

  • Einzahlungsgebühren
  • Auszahlungsgebühren
  • Fremdkostenpauschalen
  • Inaktivitätsgebühren
  • Mindermengenzuschlag.

Vorwiegend Inaktivitätsgebühren können für Anleger, die nur gelegentlich mit Coins handeln wollen, ärgerlich sein. Kleintrader, die Trades unter 500 Euro durchführen möchten, sollten sich eine App ohne Mindermengenzuschlag aussuchen.

Mindestvolumen für Einzahlungen und Transaktionen

Das Mindestvolumen gibt an, wie hoch Mindesteinzahlung sowie Mindestkaufbetrag ausfallen müssen. Ein niedriger Wert ist für Anleger vorteilhaft, da sie den Krypto-Handel leicht zugänglich macht. Dementsprechend favorisieren zahlreiche Trader Apps ohne Mindesteinzahlung.

Zusätzliche Dienstleistungen

Einige Krypto-Apps beschränken ihr Angebot auf das Trading der Coins. Andere ergänzen die Services durch:

  • Transfer von Coins
  • Krypto-Sparpläne
  • Social Trading
  • Aktienhandel
  • ETF-Handel
  • CFD-Handel
  • Demo-Konten.

Teilweise bieten die Apps einen Weiterbildungsbereich, in dem sich Interessierte kostenfrei über Assets und Tradingstrategien informieren können. Seltener werden kostenpflichtige Lernprogramme angeboten.

Wer diese Auswahlkriterien berücksichtigt, kann sich unter den zahlreichen Krypto-Apps die auswählen, die am besten zu den individuellen Ansprüchen passt. Ebenso können Anleger einen Blick auf diese fünf mobilen Applikationen werfen, die in einem Vergleich besonders gut abschneiden.


Fünf beliebte Krypto-Apps im Vergleich

eToro

Der Broker eToro bietet auf dem Markt eine der beliebtesten Krypto-Apps an. In dieser können Trader über 90 Coins handeln. Zahlreiche Ein- und Auszahlungsmöglichkeiten – darunter SEPA, PayPal und Kreditkarte – verhelfen zu schnellen und sicheren Transaktionen. Ebenso kann die App mit Zusatzleistungen wie Social Trading punkten.

Aber: eToro verlangt eine Mindesteinzahlung von 50 US-Dollar und ein Mindestordervolumen von zehn US-Dollar. Ebenso fallen Kosten für Auszahlungen und Inaktivität ab zwölf Monaten an.

Justtrade

Justtrade ermöglicht Tradern den Handel mit mehr als 20 Kryptowährungen. Neben einem übersichtlichen Interface überzeugt die App mit kostenfreier Depotführung. Ordergebühren fallen nicht an.

Aber: Justtrade fordert ein hohes Mindestordervolumen von 50 US-Dollar.

BSDEX

Suchen Trader nach einer übersichtlichen und intuitiv bedienbaren App, kommt BSDEX infrage. Das Konto können sie per Überweisung oder mit ihren Coins kapitalisieren. Zusätzlich zeichnet sich die App durch niedrige Transaktionsgebühren aus. Auf ein Mindestordervolumen wird verzichtet.

Aber: Mit nur sieben Kryptowährungen ist die Asset-Auswahl sehr beschränkt.

Binance

Der Anbieter zählt zu den größten Krypto-Börsen weltweit. Daher verwundert es nicht, dass Trader mit mehr als 1.000 Coins handeln können. Erfahrene Anleger können sich über zahlreiche Handelstools und gehebelte Krypto-Coins freuen. Ein weiterer Vorteil besteht in den niedrigen Gebühren.

Aber: Aufgrund der Angebotsvielfalt wirkt die Benutzeroberfläche für Einsteiger schnell unübersichtlich.

Financen.net Zero

Bei dieser Krypto-App profitieren Trader von einer unkomplizierten und leicht navigierbaren Benutzeroberfläche. Sie wählen zwischen 24 Kryptowährungen. Auf Gebühren verzichtet der Anbieter größtenteils. Die Mindesteinlage sowie die Mindesteinzahlung betragen lediglich einen Euro.

Aber: Finance.net Zero verlangt einen Mindermengenzuschlag für jede Transaktion unter 500 Euro.


Fazit

Per Smartphone am Krypto-Trading teilzunehmen, ist mit einer guten App kein Problem. Da viele Broker inzwischen eine eigene mobile Applikation anbieten, treffen Interessenten auf eine große Auswahl. Suchen sie nach der für sie besten App, stehen Faktoren wie Benutzerfreundlichkeit, niedrige Kosten, große Asset-Auswahl und sinnvolle Zusatzservices im Mittelpunkt. Letztendlich entscheiden jedoch individuelle Vorlieben und Anlageschwerpunkte darüber, in welcher App die Trades schließlich platziert werden.

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