Neo Broker Vergleich 2026: Wer ist der Beste?
Um in Aktien, ETFs und andere Wertpapiere zu investieren, benötigst Du ein Depot. Die Konditionen für das Depot unterscheiden sich bei den verschiedenen Anbietern massiv. Inzwischen haben Neo Broker den Markt fast vollständig erobert und locken auch im Jahr 2026 mit Top-Konditionen, die klassische Filialbanken alt aussehen lassen. Doch wie gut sind diese Neo-Broker wirklich und welcher Anbieter passt am besten zu Deiner Anlagestrategie?
Was sind Neo Broker und warum sind sie so beliebt?
Bevor wir tief in den Vergleich der einzelnen Anbieter einsteigen und die Konditionen der verschiedenen Neo Broker analysieren, ist es wichtig zu verstehen, was diese Finanzdienstleister eigentlich so besonders macht und wie sie sich von den traditionellen Online-Brokern unterscheiden, die den Markt jahrzehntelang dominierten. Eine feste Definition für den Begriff „Neo Broker“ existiert zwar nicht, doch der Name leitet sich vom griechischen Wort „neos“ (neu) ab. Es handelt sich um eine neue Generation von Online-Brokern, die durch technologische Innovation und schlanke Kostenstrukturen den Wertpapierhandel revolutioniert haben.
Das Hauptmerkmal aller Neo Broker sind die extrem niedrigen Kosten. Während klassische Banken oft noch Ordergebühren im zweistelligen Bereich verlangen, bieten Neo Broker den Handel oft für 0 Euro oder eine sehr geringe Pauschale (z. B. 1 Euro) an. Einige Anbieter haben das Modell des kostenlosen Handels sogar zum Standard gemacht. Du fragst Dich als Anleger vielleicht zu Recht, wie diese Broker profitabel arbeiten können, wenn sie keine offensichtlichen Gebühren erheben.
Die Einnahmequellen der Neo Broker sind vielfältig, auch wenn sich die regulatorische Landschaft 2026 wandelt. Traditionell erhielten sie Rückvergütungen (Kickbacks) von Handelsplätzen, an die sie die Orders ihrer Kunden weiterleiten. Auch wenn die EU regulatorische Anpassungen beim sogenannten „Payment for Order Flow“ (PFOF) vornimmt, bleiben die Geschäftsmodelle für Dich als Kunden attraktiv. Zudem verdienen sie an Zusatzleistungen wie Express-Auszahlungen, Währungsumrechnungen oder Premium-Abonnements (wie bei Scalable Capital). Ein weiterer wichtiger Einnahmefaktor ist das Zinsgeschäft, das in Zeiten von Zinsen um die 2 % wieder massiv an Bedeutung gewonnen hat. Sie sind selbst zumeist keine Vollbanken (mit Ausnahme von Trade Republic), sondern arbeiten oft mit Partnerbanken zusammen, bei denen Dein Depot und Verrechnungskonto geführt werden.
Ein entscheidender Vorteil der Neo Broker ist die moderne, oft „Mobile First“ ausgerichtete Benutzerführung. Die meisten Neo Broker wurden primär für das Smartphone entwickelt. Die Eröffnung von Depots, die Einrichtung von Sparplänen und der Kauf von Aktien erfolgen intuitiv über eine App. Das senkt die Einstiegshürde für junge Anleger enorm. Ein weiterer Pluspunkt ist die Demokratisierung der Geldanlage: Du kannst oft schon mit extrem geringen Beträgen handeln oder ETF-Sparpläne ab 1 Euro starten.
Worauf Du bei der Wahl achten solltest
Es gibt inzwischen eine beachtliche Anzahl von Neo Brokern, die ihre Dienste in Deutschland anbieten. Die Auswahl fällt schwer, da sich die Angebote auf den ersten Blick ähneln. Doch im Detail gibt es signifikante Unterschiede. Wir empfehlen Dir, Prioritäten zu setzen:
- Kostenstruktur: Suchst Du ein komplett kostenloses Depot oder bist Du bereit, für Premium-Features (z. B. Zinsen oder Analysetools) eine monatliche Gebühr zu zahlen?
- Zinsen auf Cash: Im Jahr 2026 ein entscheidender Faktor. Erhältst Du Zinsen auf Dein nicht investiertes Guthaben? Viele Anbieter bieten mittlerweile um die 2 % Zinsen.
- Handelsplätze: Reicht Dir ein einziger Handelsplatz (z. B. Gettex oder LS Exchange) oder möchtest Du auch an der Xetra oder US-Börsen handeln?
- Sparpläne: Wie groß ist das Angebot an kostenlosen ETF- und Aktiensparplänen? Sind Bruchteile von Aktien handelbar?
- Orderarten: Benötigst Du komplexe Orderzusätze wie Trailing Stop Loss oder reicht Dir Market und Limit?
- Steuereinfachheit: Führt der Broker die Abgeltungssteuer automatisch ab? (Bei deutschen Brokern Standard).
Trade Republic - Der Platzhirsch mit der Visa Karte

Trade Republic ist ohne Zweifel der bekannteste Neo Broker in Deutschland und hat sich mittlerweile zu einer vollwertigen Bank entwickelt. Das Berliner Unternehmen hat den Markt für Privatanleger nachhaltig verändert und bietet weit mehr als nur den Handel mit Aktien.
Die größte Neuerung der letzten Jahre ist die Einführung der Trade Republic Visa Karte. Diese Karte ist nicht nur ein Zahlungsmittel, sondern integriert sich perfekt in Deine Anlagestrategie. Mit der „Saveback“-Funktion erhältst Du 1 % Deiner Kartenausgaben als Bonus direkt in einen Sparplan Deiner Wahl investiert (bis zu 15 Euro pro Monat, maximaler Umsatz 1.500 Euro). Zusätzlich gibt es die „Round-up“-Funktion, bei der Wechselgeld automatisch aufgerundet und investiert wird.
Auch beim Thema Zinsen spielt Trade Republic ganz vorne mit. Du erhältst auf Dein nicht investiertes Cash-Guthaben Zinsen von ca. 2 % p.a. (orientiert am EZB-Zins), und das ohne monatliche Obergrenze für das verzinsbare Guthaben. Die Zinsen werden monatlich ausgezahlt, was einen schönen Zinseszinseffekt erzeugt.



Screenshots der Trade Republic App
Die Eckdaten von Trade Republic im Überblick:
- Kostenloses Depot und Verrechnungskonto.
- 1 Euro Fremdkostenpauschale pro Trade (keine variable Provision).
- Kostenlose Ausführung aller Sparpläne (Aktien, ETFs, Krypto).
- Visa Debitkarte mit 1 % Saveback.
- Ca. 2 % Zinsen auf das Cash-Guthaben.
- Handel über LS Exchange (lange Handelszeiten) und Tradegate (bei Bedarf).
- Vollbank-Lizenz und deutsche Einlagensicherung.
Trade Republic
ETFs, Aktien, Derivate, Kryptos - alles für nur 1 Euro pro Trade + Saveback Karte
Trade Republic ist besonders für Anleger geeignet, die eine All-in-One-Lösung suchen: Bezahlen, Sparen und Investieren in einer App. Das Angebot an Derivaten und Kryptowährungen rundet das Paket ab.
Traders Place - Der neue Herausforderer
Ein Name, der in jüngster Zeit für Furore sorgt, ist Traders Place. Dieser Neo Broker positioniert sich als ernstzunehmende Konkurrenz zu den etablierten Anbietern und überzeugt mit extrem aggressiven Konditionen und einem professionellen Anspruch. Traders Place richtet sich sowohl an Einsteiger als auch an erfahrene Trader, die Wert auf günstige Handelsmöglichkeiten legen, ohne auf Qualität verzichten zu wollen.
Traders Place bietet den Handel über den Handelsplatz Gettex grundsätzlich ohne Orderprovision an, sofern das Ordervolumen 500 Euro übersteigt (zzgl. marktüblicher Spreads). Für kleinere Orders fällt oft nur ein Mindermengenzuschlag an. Besonders hervorzuheben ist das umfangreiche Angebot an kostenlosen Sparplänen für ETFs und Fonds.
Ein weiteres Highlight ist das Zinsangebot. Traders Place zahlt, ähnlich wie die Konkurrenz, Zinsen auf das Verrechnungskonto. Die Konditionen liegen hier im Jahr 2026 bei ca. 2 % (variabel), was das Parken von Liquidität sehr attraktiv macht. Die Depotführung ist selbstverständlich kostenlos.
Die Vorteile von Traders Place auf einen Blick:
- Kostenlose Depotführung.
- Handel ab 0 Euro über Gettex (ab 500 Euro Volumen).
- Attraktive Verzinsung auf Guthaben (ca. 2 % p.a.).
- Zugang zu allen deutschen Handelsplätzen sowie internationalen Börsen (gegen Aufpreis).
- Sehr große Auswahl an Derivaten im Premium-Handel.
- Intuitive App und Web-Oberfläche.
Traders Place
Top-Konditionen für Trader und Sparer mit attraktiven Zinsen.
Scalable Capital - Flatrate und Zinsen

Scalable Capital ist neben Trade Republic einer der führenden Neo Broker in Deutschland. Das Münchner Unternehmen, das ursprünglich als digitale Vermögensverwaltung (Robo-Advisor) startete, hat sich mit seinem Broker-Angebot fest etabliert. Die Benutzeroberfläche gilt als besonders übersichtlich und bietet umfangreiche Analyse-Tools, die über die Standard-Funktionen anderer Apps hinausgehen.


Scalable Capital Trading-App
Scalable Capital besticht durch verschiedene Depotmodelle, die je nach Handelsaktivität gewählt werden können:
- Free Broker: Keine monatliche Grundgebühr. Aktien- und ETF-Sparpläne sind komplett kostenlos. Einzelkäufe kosten 0,99 Euro (für Prime-ETFs ab 250 Euro oft kostenlos).
- Prime+ Broker: Dieses Modell ist der Star im Angebot. Für eine monatliche Gebühr von 4,99 Euro erhältst Du eine Trading-Flatrate (alle Trades ab 250 Euro sind kostenlos) UND attraktive Zinsen. Im Jahr 2026 liegen diese bei ca. 2 % p.a. auf das Guthaben im Verrechnungskonto.
Das Zinsangebot im Prime+ Modell ist ein echtes Alleinstellungsmerkmal für aktive Trader, die Liquidität halten wollen. Während beim Free Broker keine Zinsen gezahlt werden (oder nur im Rahmen von Aktionen), bietet Prime+ eine konstante Verzinsung, die sich am EZB-Niveau orientiert.
Scalable Capital Broker
Aktien und ETFs dauerhaft günstig handeln, 2% Zinsen im Prime+ Modell.
Der Handel erfolgt hauptsächlich über den Handelsplatz Gettex (München), wobei Du optional auch über Xetra (Frankfurt) handeln kannst, hierfür jedoch eine höhere Gebühr und Handelsplatzentgelte (ca. 3,99 Euro + Gebühr) anfallen. Scalable Capital bietet zudem eine riesige Auswahl an kostenlosen ETF-Sparplänen an.
Smartbroker+ (Smartbroker Plus) - Der moderne Neustart

Aus dem einst eher konservativ wirkenden Smartbroker ist inzwischen Smartbroker+ geworden. Der Broker hat sich einem kompletten Relaunch unterzogen und setzt nun voll auf eine moderne App-Experience (Mobile First), ohne dabei die Web-Nutzung zu vernachlässigen.
Smartbroker+ vereint die günstigen Konditionen eines Neo Brokers mit der Handelsplatzvielfalt eines klassischen Brokers. Während viele Neo Broker nur einen oder zwei Handelsplätze anbieten, kannst Du bei Smartbroker+ an allen deutschen Börsenplätzen handeln. Dies ist ein entscheidender Vorteil, wenn Du exotischere Nebenwerte handeln möchtest, die bei Gettex oder LS Exchange vielleicht wenig Liquidität aufweisen oder gar nicht gelistet sind.
Die Konditionen sind äußerst wettbewerbsfähig:
- Handel ab 0 Euro: Über den Handelsplatz Gettex handelst Du ab 500 Euro Ordervolumen komplett gebührenfrei (darunter oft 1 Euro).
- Große Handelsplatzvielfalt: Neben Gettex stehen Dir Tradegate, LS Exchange und alle deutschen Parkettbörsen zur Verfügung (hier fallen höhere Gebühren an, meist ca. 4 Euro zzgl. Fremdkosten).
- Kostenlose Sparpläne: Ein riesiges Angebot an ETF- und Aktiensparplänen, die komplett ohne Ausführungsgebühr angeboten werden.
- Neu gestaltete App: Die Smartbroker+ App ist modern, schnell und intuitiv und hat die alten Schwächen der Vorgängerversion beseitigt.
Smartbroker+
Der Online-Broker von Deutschlands größter Finanzcommunity - jetzt als Smartbroker+.
justTrade - Breites Angebot inklusive Krypto

justTrade ist ein Frankfurter Fintech, das sich durch ein besonders breites Angebot an Handelsplätzen bei gleichzeitigem 0-Euro-Handel auszeichnet. Anders als viele Konkurrenten, die sich auf einen einzigen Haupt-Handelsplatz beschränken, bietet justTrade den Handel über drei Börsen (LS Exchange, Quotrix, Tradegate) und den außerbörslichen Direkthandel mit diversen Emittenten an.
Die Besonderheit bei justTrade: Du zahlst tatsächlich keine Orderprovision, sondern lediglich die marktüblichen Spreads. Es gibt keine versteckten Fremdkostenpauschalen von 1 Euro, wie sie bei der Konkurrenz oft üblich sind. Allerdings gibt es eine Mindestordergröße von 500 Euro für Käufe. Verkäufe sind auch unter 500 Euro möglich.
Ein weiterer Fokus liegt auf dem Kryptohandel. justTrade ermöglicht den Handel von Kryptowährungen wie Bitcoin und Ethereum direkt aus dem Depot heraus – und das zu extrem günstigen Spreads und ebenfalls ohne Ordergebühren. Die Verwahrung erfolgt sicher bei einem deutschen Bankpartner.
Die Fakten zu justTrade:
- 0 Euro Ordergebühr (zzgl. Spread).
- Mindestordervolumen 500 Euro (Kauf).
- Drei Börsenplätze: LS Exchange, Quotrix, Tradegate.
- Kryptohandel direkt integriert (geringe Mindestorder von 50 Euro bei Krypto).
- Keine Negativzinsen mehr (allgemein marktweit abgeschafft).
- Sichere Verwahrung über die Sutor Bank.
Trotz der attraktiven Konditionen gibt es Nachteile: Eine Desktop-Version ist zwar vorhanden, der Fokus liegt aber stark auf der App. Zudem ist der Kundenservice sehr schlank aufgestellt.
finanzen.net zero - Komplett gebührenfrei

Hinter dem Angebot von finanzen.net zero steht das bekannte Finanzportal finanzen.net. Früher als „Gratisbroker“ bekannt, macht der Name „Zero“ seinem Versprechen alle Ehre: Hier fallen tatsächlich keine Ordergebühren an, auch keine Fremdkostenpauschale. Voraussetzung ist lediglich ein Ordervolumen von über 500 Euro.
Das Depot wird bei der Baader Bank geführt, was für eine hohe Sicherheit der Einlagen spricht. Der Handel findet über den Börsenplatz Gettex statt, was lange Handelszeiten von 8:00 bis 22:00 Uhr ermöglicht. Das Angebot umfasst über 6.000 Aktien, mehr als 2.000 ETFs sowie Fonds und Zertifikate. Auch Kryptowährungen sind handelbar (als ETPs oder „echte“ Kryptos, je nach genauer Ausgestaltung des aktuellen Angebots, oft über Partner).
Besonders attraktiv sind die Sparpläne: Es gibt keine Mindestsparrate mehr in dem Sinne, dass man schon mit Kleinstbeträgen starten kann. Die Ausführung ist kostenlos. Wer einfach nur günstig und schnörkellos handeln möchte, ist bei finanzen.net zero hervorragend aufgehoben. Ein kleines Manko: Wer unter 500 Euro handelt, zahlt einen Mindermengenzuschlag von 1 Euro, was aber immer noch sehr günstig ist.
Zum finanzen.net Zero DepotDie Rückkehr der Zinsen: Ein Paradigmenwechsel
Ein Thema, das 2026 alle Anleger bewegt, ist die Zinswende. Die Zeiten von Negativzinsen, in denen Du Strafgebühren für Guthaben auf dem Verrechnungskonto zahlen musstest, sind glücklicherweise vorbei. Stattdessen liefern sich die Neo Broker nun einen Wettbewerb um die besten Guthabenzinsen.
Anbieter wie Trade Republic und Scalable Capital (im Prime+ Modell) bieten Zinsen von rund 2 % p.a. an. Das bedeutet, Dein Geld liegt nicht mehr untätig auf dem Verrechnungskonto, sondern arbeitet für Dich, während Du auf den nächsten günstigen Einstiegszeitpunkt an der Börse wartest. Auch Traders Place spielt hier mit attraktiven Konditionen mit. Achte beim Vergleich darauf, ob der Zins variabel ist (sich also mit den EZB-Entscheidungen ändert) oder für einen gewissen Zeitraum festgeschrieben ist, und ob es Obergrenzen für das verzinsbare Guthaben gibt.
Sicherheit und Steuern bei Neo Brokern
Viele Anleger sorgen sich bei den günstigen Preisen um die Sicherheit. Diese Sorge ist jedoch in den meisten Fällen unbegründet, solange man auf regulierte Anbieter setzt.
- Einlagensicherung: Alle hier vorgestellten Broker arbeiten mit deutschen Vollbanken zusammen (z.B. Deutsche Bank, Solarisbank, Baader Bank) oder haben selbst eine Banklizenz (Trade Republic). Das bedeutet, Dein nicht investiertes Guthaben ist durch die gesetzliche Einlagensicherung bis zu 100.000 Euro pro Kunde geschützt.
- Sondervermögen: Deine Aktien und ETFs gelten als Sondervermögen. Das heißt, selbst wenn der Broker oder die depotführende Bank insolvent gehen sollte, fallen Deine Wertpapiere nicht in die Insolvenzmasse. Sie gehören weiterhin Dir und können zu einem anderen Depot übertragen werden.
- Steuern: Da alle genannten Broker ihren Sitz in Deutschland haben, führen sie die Abgeltungssteuer (plus Soli und ggf. Kirchensteuer) automatisch an das Finanzamt ab. Du erhältst eine übersichtliche Jahressteuerbescheinigung. Das ist ein großer Vorteil gegenüber ausländischen Brokern, bei denen Du Dich selbst um die Versteuerung kümmern müsstest.
Fazit: Welcher Neo Broker passt zu mir?
Die Auswahl ist groß, aber für jeden Anlegertyp gibt es den passenden Neo Broker:
- Der Allrounder & Zinsjäger: Wenn Du eine einfache App, hohe Zinsen auf Dein Cash (ca. 2 %) und eine Visa Karte mit Cashback („Saveback“) suchst, führt kaum ein Weg an Trade Republic vorbei.
- Der Profi-Trader & ETF-Sammler: Wer viel handelt, Charts analysiert und eine Flatrate bevorzugt, ist beim Scalable Capital Prime+ Broker bestens aufgehoben. Auch die Zinsen sind hier top.
- Der Preisbewusste Herausforderer: Traders Place bietet extrem günstige Konditionen, Zugang zu vielen Handelsplätzen und ebenfalls gute Zinsen. Ideal für alle, die Alternativen zu den großen Zwei suchen.
- Der Börsen-Vielfraß: Wer Zugriff auf wirklich alle deutschen Börsenplätze benötigt und nicht nur auf Gettex oder L&S beschränkt sein will, sollte zu Smartbroker+ greifen.
- Der Minimalist: Wer einfach nur kostenlos ab 500 Euro handeln will und keine Extras braucht, wird mit finanzen.net zero oder justTrade glücklich.
Egal für welchen Anbieter Du Dich entscheidest: Die Konditionen sind bei allen genannten Neo Brokern um Welten besser als bei den meisten klassischen Filialbanken. Ein Wechsel oder ein Zweitdepot lohnt sich fast immer.
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