LIQID Erfahrung 2026: Die "Geheimwaffe" der Hochvermögenden für dein Depot?

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LIQID im Test 2026: Wie das digitale Family Office funktioniert, was Wealth Management (ab 100.000 €) und Private Equity NXT (ab 20.000 €) kosten, wie sicher dein Geld ist und ab wann sich LIQID wirklich lohnt.

LIQID Erfahrung 2026: Die "Geheimwaffe" der Hochvermögenden für dein Depot?
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Das „Family Office" für dein Depot: LIQID öffnet dir Anlageklassen, die sonst Multimillionären vorbehalten sind – Private Equity, Infrastruktur und Private Debt.

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Wenn vermögende Familien wie die Quandts ihr Geld anlegen, kaufen sie nicht einfach nur einen MSCI World ETF. Sie nutzen Private Equity, professionelles Risikomanagement und Beteiligungen an Infrastrukturprojekten, um Renditen zu erhöhen und Schwankungen zu glätten – Anlageklassen, die lange erst ab 200.000 € und mehr zugänglich waren.

LIQID, ein digitaler Vermögensverwalter aus Berlin, öffnet diese Welt auch für Privatanleger. Wir haben das Angebot 2026 im Detail geprüft: Welche Produkte gibt es, was kosten sie wirklich, wie sicher ist dein Geld – und ab wann lohnt sich LIQID überhaupt? Alle Zahlen in diesem Artikel stammen aus den offiziellen LIQID-Unterlagen (Stand 2026).

LIQID auf einen Blick

  • Was ist LIQID? Ein BaFin-regulierter digitaler Vermögensverwalter (LIQID Asset Management GmbH, Berlin), gegründet 2016. Verwaltetes Vermögen rund 3 Mrd. €.
  • Depotbank: V-Bank AG, München – deine Wertpapiere sind Sondervermögen.
  • Für wen? Für Anleger ab rund 100.000 € (Wealth Management). Der Einstieg in Private Equity ist über die NXT-Produkte schon ab 20.000 € (bzw. 10.000 € im Sparplan) möglich.
  • Kosten Wealth Management: Verwaltungs- & Transaktionsgebühr ab 0,25 % p. a. (Strategie Global) bzw. ab 0,60 % p. a. (Select), plus Produktkosten. LIQID beziffert die Gesamtkosten beispielhaft auf rund 0,75 % p. a.
  • Auszeichnungen: Mehrfach von Capital und firstfive als einer der besten Vermögensverwalter ausgezeichnet.

Hinweis: Renditen sind nie garantiert. Private Markets sind langfristige, teils illiquide Anlagen – passend nur als Beimischung für Anleger mit längerem Anlagehorizont.

Das Konzept: echte Vermögensverwaltung statt „nur“ Robo-Advisor

Während klassische Robo-Advisor wie Scalable oder Quirion meist standardisierte ETF-Portfolios anbieten, versteht sich LIQID als digitales Family Office. Das Investment-Team arbeitet mit HQ Trust zusammen, dem Multi-Family-Office der Familie Harald Quandt. Du bekommst also nicht nur einen Algorithmus, sondern Zugang zu institutioneller Investment-Expertise – inklusive Anlageklassen jenseits von ETFs.

Für wen ist LIQID die richtige Wahl?

LIQID richtet sich an Anleger, die substanziellen Vermögensaufbau betreiben:

  • LIQID Wealth Management (ab 100.000 €): Professionelle, liquide Vermögensverwaltung mit den Strategien Global, Global Future und Select. Bestandskunden können Zusatzdepots ab 20.000 € eröffnen.
  • LIQID Private Markets NXT (ab 20.000 €, im Sparplan ab 10.000 €): Der neue Einstieg in Private Equity, Infrastruktur und Private Debt über ELTIF-Fonds.
  • LIQID Private Equity PRO (ab 200.000 €): Klassischer Private-Equity-Dachfonds für (semi-)professionelle Anleger. Den Venture-Capital-Fonds (Venture PRO) hat LIQID 2024 für neue Anleger geschlossen.

Gebühren 2026: was LIQID wirklich kostet

Die Kosten gehören zu den größten Stellschrauben deiner Rendite. LIQID ist hier deutlich günstiger als klassisches Private Banking – verlangt aber, je nach Produkt, sehr unterschiedliche Gebühren.

1. Kosten im Wealth Management (liquide Portfolios)

Für die liquiden ETF- und Multi-Asset-Strategien gilt laut LIQID:

  • Verwaltungs- & Transaktionsgebühr: ab 0,25 % p. a. (Global und Global Future) bzw. ab 0,60 % p. a. (Select) – sinkend mit steigender Anlagesumme.
  • Produktkosten: die laufenden Kosten der eingesetzten ETFs/Fonds (in der Regel ein Bruchteil eines Prozents).
  • Gesamtkosten: LIQID nennt als Beispiel rund 0,75 % p. a. – gegenüber einem Marktdurchschnitt klassischer Vermögensverwalter von etwa 1,80 % p. a.

Bei 100.000 € Anlagesumme kann das schnell vierstellige Ersparnisse pro Jahr gegenüber einer Filialbank bedeuten – Geld, das stattdessen für dich weiterarbeitet.

2. Kosten bei Private Equity NXT

Private Equity ist teurer als ein ETF, weil echte Unternehmen analysiert, gekauft und entwickelt werden. Für den LIQID Private Equity NXT (ein ELTIF) gilt:

  • Verwaltungsgebühr: 2,49 % p. a.
  • Laufende Kosten: ca. 0,33 % p. a.
  • Performance Fee: 12,5 % des Gewinns – aber erst oberhalb einer Vorzugsrendite („Hurdle Rate“) von 8 % p. a.
  • Einstieg: ab 20.000 € als Einmalanlage bzw. ab 10.000 € im Sparplan.

Unsere Einschätzung: 2,49 % klingen viel. Die angestrebte Nettorendite liegt laut LIQID bei 10–12 % p. a. (nicht garantiert). Wer bereit ist, Kapital langfristig zu binden, erhält dafür eine Illiquiditätsprämie. Details und Risiken erklären wir im Ratgeber zu LIQID Private Equity NXT.

Die Strategien im Detail: Global, Select und Global Future

Im Wealth Management wählst du aus drei Kern-Strategien:

LIQID Global

Die kostengünstige Basis-Strategie: Du investierst passiv in ein weltweites Portfolio aus Aktien und Anleihen, umgesetzt über günstige ETFs. Der Unterschied zum simplen Welt-ETF ist das professionelle Rebalancing und die laufende Überwachung durch das Investment-Komitee.

LIQID Select

Die aktiv gesteuerte Strategie in Zusammenarbeit mit HQ Trust und LGT. Hier kommen neben ETFs auch aktive Fonds und Spezialstrategien zum Einsatz. Ziel ist es, über taktische Allokation Verluste in Krisenphasen abzufedern – entsprechend höher sind die Gebühren (ab 0,60 % p. a.).

LIQID Global Future

Die nachhaltige Variante von Global: ein passiv aufgebautes Weltportfolio mit ausgeprägtem Nachhaltigkeits-Fokus, das regelmäßig vom Institut für Vermögensaufbau auf einen hohen ESG-Score geprüft wird. Die Kosten entsprechen weitgehend der Global-Strategie (ab 0,25 % p. a.).

Vergleich: LIQID vs. klassisches Private Banking

Warum wechseln vermögende Anleger von Filialbank oder Sparkasse zu LIQID? Die wichtigsten Unterschiede:

MerkmalLIQID WealthKlassische Privatbank
Gesamtkosten p. a.ca. 0,75 % (Beispiel)1,80 % – 2,50 %
Kickbacks (Provisionen)werden erstattet (transparent)oft einbehalten (Interessenkonflikt)
Private-Markets-Zugangab 20.000 € (NXT)oft erst ab 500.000 €
Reportingin Echtzeit per Appoft nur Quartalsbericht (PDF/Papier)
Mindestanlage100.000 € (Wealth)oft 500.000 € für echtes Wealth Mgmt.

Sicherheit: Wo dein Geld bei LIQID liegt

Viele fragen sich: Ist mein Geld bei einem Fintech sicher? LIQID selbst fasst dein Geld nie an – es liegt bei einer Depotbank.

  • Depotbank: Dein Konto liegt bei der V-Bank AG in München, Deutschlands führender Bank für unabhängige Vermögensverwalter.
  • Sondervermögen: ETFs, Aktien und Fondsanteile sind Sondervermögen. Selbst bei einer Insolvenz von LIQID oder der V-Bank gehört dein Depot zu 100 % dir.
  • Einlagensicherung: Das Cash auf dem Verrechnungskonto ist über die gesetzliche Einlagensicherung bis 100.000 € geschützt.
  • Regulierung: Die LIQID Asset Management GmbH ist als Wertpapierinstitut von der BaFin beaufsichtigt.

Private Markets: Private Equity, Infrastruktur & Private Debt ab 20.000 €

Mit den NXT-Produkten macht LIQID Anlageklassen zugänglich, die früher Großanlegern vorbehalten waren. Möglich wird das durch die EU-Regulierung für ELTIFs (European Long-Term Investment Funds).

Warum das interessant ist: Private Markets bewerten Unternehmen und Projekte fundamental und langfristig statt im täglichen Börsenkurs. Für die längere Kapitalbindung gibt es historisch eine Renditeprämie – allerdings auf Kosten der Flexibilität. Welche drei NXT-Bausteine es gibt (Private Equity, Infrastruktur, Private Debt), wie sie funktionieren und was sie kosten, liest du im ausführlichen Ratgeber zu LIQID Private Markets NXT.

Bei Private Equity NXT arbeitet LIQID exklusiv mit Neuberger Berman zusammen, einem der weltweit größten Private-Equity-Investoren. Über sogenannte Co-Investments investierst du in dieselben Deals wie institutionelle Profis.

Geld sicher parken: LIQID Income

Neben Vermögensverwaltung und Private Markets bietet LIQID mit LIQID Income auch eine Alternative zu Tages- und Festgeld für größere Beträge: ein breit gestreutes, professionell verwaltetes Zinsportfolio mit täglicher Verfügbarkeit. Wie es im Vergleich zu ETF oder Festgeld abschneidet, erklären wir im eigenen Ratgeber.

Häufige Fragen zu LIQID

Ist LIQID seriös?

Ja. LIQID ist als Wertpapierinstitut von der BaFin reguliert, die Depots liegen bei der V-Bank, deine Wertpapiere sind Sondervermögen. Capital und firstfive haben LIQID mehrfach als einen der besten Vermögensverwalter ausgezeichnet.

Ab welcher Summe lohnt sich LIQID?

Das klassische Wealth Management beginnt bei 100.000 €. Wer weniger anlegt, fährt mit einem günstigen ETF-Sparplan oder einem Robo-Advisor meist besser. Den Private-Markets-Bereich (NXT) kannst du dagegen schon ab 20.000 € bzw. 10.000 € im Sparplan testen – sinnvoll aber nur als Beimischung.

Worin unterscheidet sich LIQID von einem Robo-Advisor?

Ein Robo-Advisor verwaltet meist nur standardisierte ETF-Portfolios. LIQID bietet zusätzlich aktive Strategien, persönliche Betreuung und vor allem Zugang zu Private Markets. Dafür ist die Mindestanlage höher.

Kann ich jederzeit kündigen?

Die liquiden Wealth-Portfolios kannst du grundsätzlich werktäglich auflösen. Die NXT-Produkte sind dagegen nur eingeschränkt rückgebbar (z. B. quartalsweise bei Private Equity NXT) – plane dieses Geld langfristig ein.

Fazit: für wen sich LIQID 2026 lohnt

LIQID hat sich vom Herausforderer zu einem der führenden digitalen Vermögensverwalter entwickelt. Es ist kein Werkzeug für Selbstentscheider und Schnäppchenjäger, sondern die Lösung für Anleger, die ihr Vermögen professionell verwalten lassen wollen, ohne überzogene Bankgebühren zu zahlen.

  • Unter 100.000 €: Ein ETF-Sparplan oder ein Robo-Advisor ist meist die bessere Wahl.
  • Ab 100.000 €: LIQID bietet mit günstigem Wealth Management und Private-Markets-Zugang ein in Deutschland selten kombiniertes Paket.
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"Kostenlose ETF-Sparpläne" bezieht sich auf die Ausführung der Sparpläne. Es entstehen ggfs. weitere Produktkosten und Zuwendungen. Bei Aktionsangeboten gelten die Teilnahmebedingungen des jeweiligen Anbieters.

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