🇬🇧 FTSE 100 ETF: Alles was du über den UK-Index wissen musst

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Der FTSE 100 Index umfasst die 100 größten börsennotierten Unternehmen Großbritanniens und spiegelt eine breite Diversifikation der Wirtschaft des Landes wider. Dominierende Branchen wie Finanzdienstleistungen, Öl und Gas, Konsumgüter und Gesundheitswesen prägen den Index besonders.

🇬🇧 FTSE 100 ETF: Alles was du über den UK-Index wissen musst

Stand: Juni 2026. Alle Kennzahlen (TER, Fondsvolumen, ISIN) zweifach geprüft über justETF und die Emittenten-Angaben.

Was ist der FTSE 100?

Der FTSE 100 (gesprochen "Footsie") bündelt die 100 nach Marktkapitalisierung größten an der Londoner Börse notierten Unternehmen. Er ist der bekannteste Leitindex Großbritanniens, ähnlich dem DAX für Deutschland oder dem S&P 500 für die USA. Gestartet im Januar 1984 bei einem Basiswert von 1.000 Punkten, hat sich der Index seitdem deutlich entwickelt. Anfang 2026 sprang er erstmals über die Marke von 10.000 Punkten und markierte im Februar 2026 ein Allzeithoch nahe 11.000 Zählern.

Eine Besonderheit, die viele unterschätzen: Rund drei Viertel der Umsätze der FTSE-100-Konzerne stammen aus dem Ausland. Der Index bildet also weniger die britische Binnenwirtschaft ab als vielmehr global tätige Konzerne mit Sitz in London. Das hat Folgen für das Währungsthema, dazu später mehr.

Beliebteste Branchen im FTSE 100 Index

Der FTSE 100 Index umfasst die 100 größten börsennotierten Unternehmen Großbritanniens und deckt ein breites Spektrum an Branchen ab. Einige Sektoren fallen dabei besonders ins Gewicht. Hier ein Überblick über die dominierenden Branchen im Index (Stand: 31. Dezember 2025, Quelle: Siblis Research):

Branche Anteil am Index Beispiele
Finanzdienstleistungen ca. 26% HSBC, Barclays
Konsumgüter (Basiskonsum) ca. 15% Unilever, Reckitt Benckiser
Industrie ca. 15% Rolls-Royce, BAE Systems
Gesundheitswesen ca. 14% AstraZeneca, GSK
Energie (Öl & Gas) ca. 9% Shell, BP

Finanzdienstleistungen sind mit gut einem Viertel der wichtigste Sektor im FTSE 100. Unternehmen wie HSBC und Barclays spielen eine zentrale Rolle und bieten globale Dienstleistungen an.

Auffällig ist der starke Block aus Basiskonsumgütern und Industrie. Die Konsumgüter-Industrie wird von Namen wie Unilever und Reckitt Benckiser geprägt, deren Produkte in fast jedem Haushalt zu finden sind. In der Industrie hat sich der Triebwerksbauer Rolls-Royce in den vergangenen Jahren zu einem der größten Indexwerte entwickelt.

Der Gesundheitssektor trägt mit Schwergewichten wie AstraZeneca und GSK (vormals GlaxoSmithKline) erheblich zum Index bei. AstraZeneca ist nach Marktkapitalisierung zeitweise das größte Unternehmen im gesamten Index.

Der einst dominierende Bereich Öl und Gas macht mit Shell (bis 2022 "Royal Dutch Shell") und BP heute nur noch rund 9 Prozent aus, deutlich weniger als früher. Wer den FTSE 100 noch als reinen "Öl- und Banken-Index" im Kopf hat, liegt nicht mehr ganz richtig.

Zur Einordnung: Die fünf größten Werte (AstraZeneca, Shell, HSBC, Unilever und Rolls-Royce) machen zusammen rund 32 Prozent des Index aus. Diese Klumpenbildung sollte man kennen.


ETFs auf den FTSE 100: konkrete Produkte im Überblick

Den FTSE 100 kannst du nicht direkt kaufen, aber über einen ETF kostengünstig abbilden. In Deutschland sind aktuell rund zehn UCITS-ETFs auf den Index handelbar. Die Gesamtkostenquoten (TER) liegen zwischen 0,07 % und 0,20 % pro Jahr. Hier die größten und günstigsten Produkte, jeweils geprüft über justETF und Emittenten-Angaben (Stand: Juni 2026):

ETF ISIN TER p.a. Ertrag Fondsvolumen
iShares Core FTSE 100 UCITS ETF (Dist) IE0005042456 0,07 % ausschüttend ca. 18,0 Mrd. EUR
iShares Core FTSE 100 UCITS ETF (Acc) IE00B53HP851 0,07 % thesaurierend ca. 3,5 Mrd. EUR
Vanguard FTSE 100 UCITS ETF (Acc) IE00BFMXYP42 0,09 % thesaurierend ca. 2,4 Mrd. EUR
HSBC FTSE 100 UCITS ETF (Dist) IE00B42TW061 0,07 % ausschüttend ca. 1,0 Mrd. EUR
Xtrackers FTSE 100 UCITS ETF 1C LU0838780707 0,09 % thesaurierend ca. 0,1 Mrd. EUR

Alle genannten Produkte bilden den Index physisch ab (vollständige Replikation), kaufen also tatsächlich die enthaltenen Aktien. Das mit Abstand größte und mit 0,07 % zugleich günstigste Produkt ist der iShares Core FTSE 100, den es sowohl ausschüttend (IE0005042456) als auch thesaurierend (IE00B53HP851) gibt. Wer regelmäßige Auszahlungen mag, greift zur ausschüttenden Variante; wer den Zinseszinseffekt automatisch nutzen will, zur thesaurierenden.

Eine Detail-Falle: Die Fondswährung dieser ETFs ist überwiegend das Britische Pfund (GBP). An deutschen Börsen wie Xetra handelst du sie zwar in Euro, das Währungsrisiko bleibt aber bestehen (siehe unten).

So kaufst oder besparst du einen FTSE-100-ETF

Der Kauf läuft über ein Wertpapierdepot. Bei vielen Neobrokern sind die großen FTSE-100-ETFs sparplanfähig, oft ab 1 Euro pro Rate und teils ohne Ausführungsgebühr. Bei Trade Republic etwa lassen sich die iShares- und Vanguard-Varianten als kostenloser Sparplan einrichten. Auch Scalable Capital bietet die gängigen FTSE-100-ETFs als Sparplan an. Vor dem ersten Kauf lohnt ein Blick darauf, welcher ETF beim jeweiligen Broker sparplanfähig und gebührenfrei ist, denn das Angebot unterscheidet sich.


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Vor- und Nachteile einer Investition im FTSE 100

Investieren in einen FTSE 100 Index ETF bietet sowohl Chancen als auch Herausforderungen. Fangen wir mit den Vorteilen an:

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Diversifikation und Dividenden: Der FTSE 100 deckt eine Vielzahl von Branchen ab und ist für seine vergleichsweise hohe Dividendenrendite bekannt.

Ein weiterer Vorteil ist die Kostenersparnis durch geringe Gebühren im Vergleich zu aktiv gemanagten Fonds, beim Marktführer sind es nur 0,07 % pro Jahr. ETFs sind zudem transparent und liquide, was Kauf und Verkauf erleichtert. Hinzu kommt die Möglichkeit, von der Entwicklung der überwiegend global tätigen britischen Konzerne zu profitieren.

Doch wo Licht ist, gibt es auch Schatten. Ein Nachteil ist die hohe Konzentration: Die Top-5-Werte machen rund ein Drittel des Index aus, und Finanzdienstleistungen allein über ein Viertel. Solche Klumpen können einzelne Branchenkrisen stärker durchschlagen lassen. Auch die politische und wirtschaftliche Lage in Großbritannien sowie das Pfund-Wechselkursrisiko spielen eine Rolle.

Kriterium Vorteile Nachteile
Diversifikation Breit über Branchen gestreut Sektor- und Klumpenrisiko (Top 5 ca. 32%)
Kosten Geringe Gebühren (ab 0,07%) Währungsrisiko Britisches Pfund
Liquidität Einfacher Handel Allgemeine Marktrisiken

Bevor du also in einen FTSE 100 Index ETF investierst, solltest du dir dieser Vor- und Nachteile bewusst sein und sie mit deinen persönlichen Anlagezielen abgleichen.


Risiken: Währungsrisiko und Sektorklumpen

Zwei Risiken verdienen bei einem FTSE-100-Investment besondere Aufmerksamkeit.

Währungsrisiko (GBP): Die ETFs notieren überwiegend in Britischem Pfund, deine Rendite hängt also auch von der Entwicklung des Pfund-Euro-Kurses ab. Wertet das Pfund gegenüber dem Euro ab, schmälert das deine Rendite, selbst wenn der Index in Pfund steigt. Umgekehrt kann eine Pfund-Aufwertung zusätzlich Rendite bringen. Wichtig zu wissen: Weil viele FTSE-100-Konzerne ihre Umsätze in US-Dollar und anderen Fremdwährungen erzielen, wirkt ein schwaches Pfund für den Index selbst oft sogar kurstreibend. Das Währungsthema ist also zweischneidig und nicht eindimensional negativ. Wer es ausschalten will, findet währungsgesicherte (hedged) Varianten, die kosten aber mehr (rund 0,20 % TER) und sind kleiner.

Sektorklumpen: Mit rund 26 % Finanzwerten und einem Top-5-Anteil von etwa 32 % ist der Index alles andere als gleichmäßig verteilt. Eine Bankenkrise oder ein Einbruch bei einem der Schwergewichte wie AstraZeneca oder Shell schlägt überproportional durch. Der FTSE 100 ist außerdem techniklastig sehr dünn besetzt, anders als die US-Indizes. Wer breit streuen will, kombiniert ihn daher sinnvoll mit einem globalen Index.


Alternativen zum FTSE 100: Überblick

Während der FTSE 100 Index eine attraktive Möglichkeit bietet, in die größten britischen Unternehmen zu investieren, gibt es auch zahlreiche Alternativen, die du in Betracht ziehen könntest. Jede hat ihre eigenen Vorzüge und Risiken, abhängig von deinen individuellen Anlagezielen und Risikotoleranzen.

Hier sind einige interessante Alternativen:

  1. S&P 500 ETF: Dieser ETF verfolgt den berühmten amerikanischen Index, der die 500 größten börsennotierten Unternehmen der USA abbildet. Perfekt für diejenigen, die globaler diversifizieren und in die weltgrößte Volkswirtschaft investieren wollen.
  2. DAX ETF: Möchtest du lieber in die deutsche Wirtschaft investieren? Dann ist ein DAX ETF, der die 40 größten Unternehmen Deutschlands abbildet, eine gute Wahl.
  3. MSCI World ETF: Für eine noch breitere Diversifikation bietet sich ein MSCI World ETF an, der Unternehmen aus 23 Industrieländern umfasst und somit ein globales Exposure bietet.
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Wusstest du schon, dass ein MSCI World ETF rund 1.300 bis 1.500 Unternehmen aus verschiedenen Ländern abbildet?

Bevor du eine Entscheidung triffst, lohnt es sich, die verschiedenen Optionen genauer zu vergleichen und herauszufinden, welche am besten zu deiner Anlagestrategie passt.

Regionale Diversifikation: Ein Schlüssel zur Risikominimierung

Ein entscheidender Aspekt bei der Auswahl eines geeigneten ETFs ist die regionale Diversifikation. Während der FTSE 100 seinen Sitz in Großbritannien hat, gibt es ETFs, die geografisch breiter aufgestellt sind und somit das Risiko regionaler Marktbedingungen abmildern können.

ETFs auf Schwellenländer zum Beispiel bieten andere Wachstumsmöglichkeiten. Mit einem MSCI Emerging Markets ETF kannst du in Märkte wie China, Indien oder Brasilien investieren. Diese Länder haben oft eine höhere Wachstumsrate als etablierte Industrienationen, was zu potenziell höheren, aber auch schwankungsanfälligeren Renditen führt.

Eine weitere interessante Option ist ein Pazifik-ETF, der Aktien aus Ländern wie Australien, Japan und Südkorea abbildet. Diese Märkte haben ihre eigenen Dynamiken und können zur regionalen Diversifikation deines Portfolios beitragen.

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Ein breit diversifiziertes Portfolio kann dir helfen, Verluste in einer Region durch Gewinne in einer anderen auszugleichen.

Die Auswahl hängt letztlich von deinen individuellen Anlagezielen ab, aber die Betrachtung regionaler Diversifikation kann ein wichtiger Schritt sein, um die Stabilität deines Portfolios zu erhöhen.


Performance des FTSE 100: Vergangene Daten

Die Performance des FTSE 100 Index kann zwar keine zukünftigen Gewinne garantieren, bietet jedoch interessante Einblicke in seine historische Wertentwicklung. Der Index begann im Jahr 1984 bei einem Basiswert von 1.000 Punkten und hat sich seitdem stetig entwickelt.

Lange galt der FTSE 100 als Nachzügler gegenüber den US-Börsen. Das änderte sich zuletzt spürbar: 2025 lief der Index stark, und Anfang 2026 durchbrach er erstmals die Marke von 10.000 Punkten. Im Februar 2026 notierte er nahe seinem Allzeithoch um die 11.000 Zähler. Trotz Rückschlägen wie der Finanzkrise 2008, dem Corona-Crash 2020 und den Brexit-Unsicherheiten hat der Index seine Widerstandsfähigkeit bewiesen.

📊
Wusstest du schon, dass der FTSE 100 der bekannteste britische Aktienindex ist und 1984 mit 1.000 Punkten startete?
Jahr Schlussstand (Punkte, ca.) Kursentwicklung
2021 7.385 +14%
2022 7.452 +0,9%
2023 7.733 +3,8%
2024 8.173 +5,7%
2025 ca. 9.900 zweistellig positiv

Die Daten beziehen sich auf den reinen Kursindex, ohne Dividenden. Sie zeigen, dass der FTSE 100 nach Jahren der Seitwärtsbewegung zuletzt deutlich an Fahrt gewonnen hat. Rechnet man die Dividenden hinzu, fällt die Gesamtrendite spürbar höher aus.

Dennoch sollte man stets die Marktbedingungen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen im Auge behalten, um fundierte Anlageentscheidungen zu treffen.

FTSE 100: Einfluss von Dividenden

Dividenden spielen eine wesentliche Rolle bei der Gesamtperformance des FTSE 100. Viele Unternehmen im Index, insbesondere die etablierten Konzerne, schütten regelmäßig Dividenden aus. Das bietet Anlegern nicht nur eine zusätzliche Einkommensquelle, sondern kann auch erheblich zur Gesamtrendite beitragen.

Beispielsweise haben Schwergewichte wie Shell, HSBC und Unilever eine lange Geschichte konstanter Dividendenzahlungen. Diese regelmäßigen Ausschüttungen sorgen für Stabilität und machen den FTSE 100 für Dividendenanleger besonders attraktiv.

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Wusstest du schon, dass Reinvestitionen von Dividenden die langfristige Rendite erheblich steigern können?

Die Dividendenrendite des FTSE 100 liegt aktuell bei rund 3,1 % (Stand Juni 2026) und damit traditionell höher als bei vielen US-Indizes. Für 2026 erwarten Analysten Rekord-Ausschüttungen von rund 88 Milliarden Pfund; zusammen mit Aktienrückkäufen kommt der Index auf eine Gesamt-Cash-Rendite von etwa 4,4 %. Dieser zusätzliche Ertrag kann ein wichtiger Faktor bei der Entscheidung für einen FTSE 100 Index ETF sein.

Es ist ratsam, die Dividendenpolitik der einzelnen Unternehmen im Auge zu behalten, um einen umfassenden Überblick über potenzielle Erträge zu erhalten.


Vergleich der FTSE 100 Renditen mit anderen Indizes

Werfen wir einen Blick auf die Renditen des FTSE 100 und vergleichen diese mit anderen bedeutenden Indizes. Die Performance eines ETFs, der den FTSE 100 abbildet, hängt stark von der Wertentwicklung des Index ab. Die folgende Tabelle stellt grobe Größenordnungen der Kursentwicklung über verschiedene Zeiträume dar (ohne Dividenden, gerundet):

Index 3 Jahre 5 Jahre 10 Jahre
FTSE 100 ca. +30% ca. +50% ca. +45%
S&P 500 ca. +55% ca. +90% ca. +180%
DAX ca. +55% ca. +70% ca. +110%
MSCI World ca. +45% ca. +80% ca. +160%

Die Größenordnungen zeigen, dass der FTSE 100 über längere Zeiträume hinweg hinter dem S&P 500 und dem MSCI World zurückgeblieben ist, vor allem wegen des fehlenden Tech-Anteils. Erst 2025 und Anfang 2026 holte der britische Index spürbar auf.

Allerdings bietet der FTSE 100 aufgrund seiner höheren Dividendenrendite und der breiten Branchenstreuung auch andere Vorteile. Es ist wichtig, dies bei der Überlegung, ob ein FTSE 100 ETF für dein Portfolio geeignet ist, miteinzubeziehen.

💡
Wusstest du schon, dass die Dividendenrendite des FTSE 100 im Schnitt höher ist als die des S&P 500?

Schlussendlich hängt die Wahl des richtigen ETFs davon ab, welche Ziele und Präferenzen du als Anleger verfolgst. Ein FTSE 100 ETF kann die richtige Wahl sein, wenn du auf Dividenden und eine Ergänzung zu US-lastigen Depots Wert legst.


Lohnt sich ein FTSE 100 ETF?

Der FTSE 100 Index bietet eine interessante Möglichkeit für Anleger, die in die 100 größten Unternehmen Großbritanniens investieren möchten. ETFs darauf sind bekannt für ihre niedrigen Kosten und einfache Handhabung.

Ein FTSE 100 ETF bietet dir Zugang zu einer Vielzahl von Branchen, von Finanzdienstleistungen über Basiskonsum und Industrie bis hin zu Gesundheit und Energie. Dadurch erhältst du eine breite Branchenstreuung, auch wenn die Top-Werte stark gewichtet sind.

Ein großer Vorteil ist die Kostenersparnis: ETFs haben in der Regel geringere Gebühren als aktiv gemanagte Fonds, hier ab 0,07 % pro Jahr. Zudem sind sie transparent und liquide. Ein weiterer Pluspunkt ist die für einen Industrieländer-Index überdurchschnittliche Dividendenrendite.

Auf der anderen Seite solltest du die Sektor-Gewichtung und das Währungsrisiko beachten. Ein hoher Anteil im Finanzsektor und der Top-5-Klumpen können zu spezifischen Risiken führen, und die Notierung in Pfund bringt Wechselkursschwankungen mit sich.

Vorteil Nachteil
Breite Branchenstreuung Hohe Gewichtung Finanzsektor
Niedrige Kosten (ab 0,07%) Währungsrisiko Britisches Pfund
Überdurchschnittliche Dividenden Wenig Technologie, Top-5-Klumpen

Ob ein FTSE 100 ETF die richtige Wahl für dich ist, hängt letztlich von deinen individuellen Anlagezielen und deiner Risikobereitschaft ab. Als Beimischung zu einem global ausgerichteten Depot, etwa neben einem MSCI World, kann er das Dividenden- und Value-Profil sinnvoll ergänzen.


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