Dirk Müller Premium Fonds Test 2026: Die 10-Jahres-Katastrophe
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Der Dirk Müller Premium Aktien Fonds ist eine Legende - leider im negativen Sinne. Wir zeigen die vernichtende 10-Jahres-Bilanz, warum der "Crash-Prophet" im Bullenmarkt Geld verbrennt und welche ETFs besser sind.
Die bittere Wahrheit über den Dirk Müller Fonds
Dirk Müller, oft als "Mr. Dax" oder "Crash-Prophet" bezeichnet, ist eine feste Größe in der deutschen Medienlandschaft. Sein Versprechen: Sicherheit und Rendite, auch wenn die Welt untergeht. Sein Produkt: Der Dirk Müller Premium Aktien Fonds (ISIN: DE000A111ZF1). Doch die Realität für Anleger sieht anders aus.
Die Zahlen des Grauens: Performance 2026
Lassen wir die Fakten sprechen. Ein Vergleich des Dirk Müller Premium Aktien Fonds (R) mit einem Standard MSCI World ETF offenbart das Desaster (Stand Ende 2025/Anfang 2026):
- Performance 2024/2025: Während der MSCI World zweistellige Renditen einfuhr (ca. +20%), dümpelte der Müller-Fonds bei ca. +1,25% bis +2% herum.
- 10-Jahres-Bilanz: Der Fonds liegt kumuliert leicht im Minus (ca. -5%), während sich ein MSCI World ETF im gleichen Zeitraum fast verdreifacht hat (+130% bis +150%).
- Underperformance: Über 10 Jahre hat der Fonds rund 70 Prozentpunkte weniger Rendite erwirtschaftet als der Markt.
Das bedeutet im Klartext: Dieser Fonds ist kein Instrument zum Vermögensaufbau, sondern eine Geldverbrennungsmaschine im Mantel der Sicherheit.
Warum der Fonds nicht funktioniert
Die Strategie von Dirk Müller basiert auf "Qualitätsaktien" (Apple, Microsoft, etc.) kombiniert mit einer permanenten Absicherung (Hedging) gegen Crashs. Das Problem: Diese Absicherung kostet enorm viel Geld.
- Teure Absicherung: Die permanenten "Short-Positionen" (Wetten auf fallende Kurse) fressen die Gewinne der guten Aktien im Fonds komplett auf.
- Hohe Kosten (TER): Mit einer offiziellen Gesamtkostenquote (TER) von ca. 1,56% bis 2,08% ist der Fonds extrem teuer. Rechnet man die Kosten der missglückten Absicherung dazu, liegen die "wahren Kosten" laut Analysten eher bei 4-5% p.a.
- Crash-Wette: Müller wettet seit 2015 auf den Untergang. Da dieser (in der von ihm erwarteten Form) ausblieb, blutet der Fonds langsam aus.
Das Portfolio: Gute Aktien, schlechte Strategie
Ironischerweise sind im Fonds durchaus gute Unternehmen enthalten. Zu den Top-Positionen gehörten zuletzt oft:
- Microsoft
- Alphabet (Google)
- Apple
- UnitedHealth
Doch als Anleger hast du davon nichts. Wenn Apple um 20% steigt, verliert die Absicherungskomponente des Fonds gleichzeitig 20% (oder mehr). Du trittst auf der Stelle, zahlst aber hohe Gebühren dafür. Das ist, als würdest du in einem Ferrari sitzen, aber gleichzeitig voll auf die Bremse treten.
Fazit: Finger weg 2026!
Der Dirk Müller Premium Aktien Fonds ist eines der schlechtesten Finanzprodukte für Privatanleger in Deutschland. Er spielt mit der Angst vor dem Crash, liefert aber keine Rendite. Selbst im "Corona-Crash" 2020 konnte der Fonds nicht glänzen, da er im anschließenden Aufschwung (2020-2025) völlig versagte.
Unsere Empfehlung: Kündige diesen Fonds, wenn du ihn hast. Investiere das Geld stattdessen in einen breit gestreuten Welt-ETF (MSCI World oder FTSE All-World). Das ist günstiger (ca. 0,20% Kosten) und historisch bewiesen profitabler.
Bessere Alternativen
Statt auf Crash-Propheten zu hören, setze auf wissenschaftlich fundierte Welt-Portfolios. Hier sind die besten Broker für deinen ETF-Sparplan:
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