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Creation & Redemption: Umwandlungsprozess bei ETFs

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Der Creation & Redemption-Prozess bei ETFs bezieht sich auf die Schaffung und Auflösung von ETF-Anteilen, um das Angebot entsprechend der Nachfrage anzupassen. Hier sind die Schlüsselpunkte dieses Prozesses:

  • Creation-Prozess: Beim Creation-Prozess reicht ein Broker einen Wertpapierkorb an den ETF-Emittenten ein, um neue ETF-Anteile zu schaffen. Der Emittent gibt im Gegenzug dem Broker neue ETF-Anteile, die dieser am Markt anbieten kann.
  • Redemption-Prozess: Im Gegensatz dazu kauft ein Market Maker beim Redemption-Prozess ETF-Anteile an der Börse auf, bis er eine "Creation Unit" vollständig hat. Diese Einheiten werden dann an den Emittenten zurückgegeben.
  • Varianten des Prozesses: Bei synthetischen ETFs gibt es Unterschiede im Creation & Redemption-Prozess. Hier erfolgt die Schaffung von ETF-Anteilen oft in bar und nicht durch den Austausch eines Wertpapierkorbs.

Der Creation & Redemption-Prozess ist ein zentraler Vorteil von ETFs, da er es ermöglicht, neue Anteile zu schaffen oder bei sinkender Nachfrage vom Markt zu nehmen. Dieser Mechanismus trägt zur Effizienz und Liquidität von ETFs bei und ermöglicht es, sie kostengünstig zu handeln. Es ist ein komplexer Prozess, der dazu beiträgt, dass ETFs eng an ihren Nettoinventarwert gehandelt werden können.

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