DKB Alternativen 2026: Wo lohnt sich der Wechsel?
Einst galt die DKB als unschlagbar für Girokonto und Depot. Doch diese Zeiten sind vorbei: Der einstige Goldstandard bröckelt, die Konkurrenz hat überholt. Wir beleuchten, warum die DKB 2026 nicht mehr die erste Wahl ist und wo die Reibungspunkte liegen.
Der einstige Goldstandard broeckelt: Warum die DKB 2026 nicht mehr die erste Wahl ist
Es gab eine Zeit, da war die Antwort auf die Frage nach dem besten Girokonto und Depot in Deutschland so sicher wie das Amen in der Kirche: DKB. Die "Deutsche Kreditbank" war der unangefochtene Liebling der Finanzblogger und Sparfuechse. Kostenloses Konto, faire Wechselkurse, brauchbares Depot. Doch wir schreiben das Jahr 2026, und der Wind hat sich gedreht. Der einstige Primus hat Patina angesetzt, und die Konkurrenz hat nicht geschlafen, sie hat ueberholt. (Stand: Juli 2026)
Wer heute noch bei der DKB ist, kennt die Reibungspunkte. Da ist die Einfuehrung der Gebuehr fuer die Girocard: Was frueher Standard war, kostet nun extra (0,99 Euro pro Monat), sofern man sie ueberhaupt noch will. Die Visa Debitkarte ist der neue Standard, wird in Deutschland (Stichwort Baeckerei oder Buergeramt) aber noch immer nicht ueberall akzeptiert. Auch preislich ist der Lack ab: Beim ETF-Sparplan berechnet die DKB eine feste Ausfuehrungsgebuehr von 1,50 Euro pro Sparplan, waehrend der Marktstandard bei den grossen Wettbewerbern inzwischen bei null liegt. Das "Aktivkunden"-Modell mit dem 700-Euro-Geldeingang ist fuer Gehaltsempfaenger keine Huerde, schafft aber unnoetige Komplexitaet. Wer den Status verliert, zahlt ploetzlich Fremdwaehrungsgebuehren. Das laeppert sich im Urlaub schneller, als einem lieb ist.
Das ist kein Grund zur Panik, aber ein guter Grund fuer eine Bestandsaufnahme. Der Markt hat sich diversifiziert. Es gibt nicht mehr die eine perfekte Loesung fuer alle, sondern Spezialisten, die bestimmte Dinge deutlich besser machen als der Generalist aus Berlin. Wir vergleichen die fuenf staerksten Herausforderer und sagen ehrlich, wo jeder glaenzt und wo er schwaechelt: Trade Republic, Scalable Capital, die ING, comdirect und Consorsbank.
Der Kostenvergleich 2026 auf einen Blick
Bevor wir in die Details gehen, hier die zentralen Konditionen der fuenf Alternativen im direkten Vergleich (Stand Juli 2026, ohne befristete Neukunden-Aktionen):
| Anbieter | Depotfuehrung | ETF-Sparplan | Einzelorder (reg.) | Zinsen Guthaben |
|---|---|---|---|---|
| Trade Republic | 0 Euro | 0 Euro | 1 Euro (Fremdkostenpauschale) | 2,25 % (variabel) |
| Scalable Capital (Free) | 0 Euro | 0 Euro | 0,99 Euro | 2,50 % (separates Konto "Scalable Overnight") |
| ING | 0 Euro | 0 Euro (dauerhaft) | 4,90 Euro + 0,25 %, max. 69,90 Euro | Extra-Konto, variabel |
| comdirect | 0 Euro bei aktiver Nutzung* | ca. 500 ETFs 0 Euro, sonst 1,5 % je Ausf. | 4,90 Euro + 0,25 %, min. 9,90 / max. 59,90 Euro | Tagesgeld PLUS, variabel |
| Consorsbank | 0 Euro | 0 Euro (rund 1.500 ETFs) | 4,95 Euro + 0,25 %, min. 9,95 / max. 69,00 Euro | Tagesgeld, variabel |
*comdirect: 1,95 Euro/Monat, entfaellt bei aktiver Nutzung (z.B. ein laufender Sparplan). Zinssaetze sind variabel und folgen dem EZB-Kurs (Einlagesatz 2,25 % seit Juni 2026).
Einen ausfuehrlicheren Ueberblick ueber alle Depotanbieter findest du in unserem grossen Broker-Vergleich.
Kandidat 1: Trade Republic, die aggressive Vollbank fuer den mobilen Anleger
Trade Republic hat sich von der simplen Trading-App zur vollwertigen Hausbank-Alternative gemausert. Mit der Vollbanklizenz im Ruecken greifen die Berliner die etablierten Player dort an, wo es wehtut: beim taeglichen Geldverkehr und beim passiven Vermoegensaufbau.
Der groesste Hebel fuer den Wechsel ist das Zinsumfeld. Trade Republic zahlt aktuell 2,25 Prozent Zinsen auf nicht investiertes Guthaben, taeglich berechnet und monatlich ausgezahlt. Die frueher geltende Obergrenze wurde aufgehoben, es gibt Zinsen auf das gesamte Guthaben. Wichtig: Der Satz ist variabel und folgt dem EZB-Einlagesatz. Sinkt der Leitzins, sinkt auch dieser Zins. Fuer den Notgroschen, der ohnehin liquide bleiben soll, ist das dennoch ein gewichtiges Argument.
Beim Thema Karte geht Trade Republic einen interessanten Weg. Die Visa-Karte bietet 1 Prozent "Saveback": 1 Prozent deiner Kartenausgaben fliessen automatisch in einen Sparplan deiner Wahl (bei Zahlung mit Cryptos sind es 2 Prozent). Gedeckelt ist das bei Kartenzahlung auf 15 Euro pro Monat (also bei 1.500 Euro Umsatz). Voraussetzung ist ein aktiver Sparplan von mindestens 50 Euro im Monat. Depotfuehrung und Sparplaene sind kostenlos, egal ob ETF oder Einzelaktie, fuer den Gelegenheits-Trader faellt eine Fremdkostenpauschale von einem Euro pro Trade an.
Ehrlicher Wermutstropfen: Der Fokus liegt klar auf "Mobile First", die Web-Version ist funktional, aber kein vollwertiger Desktop-Arbeitsplatz. Der Support laeuft fast ausschliesslich ueber Chat und E-Mail, eine Filiale oder klassische Hotline gibt es nicht. Wer maximalen Komfort zum Nulltarif in einer App sucht, ist hier richtig. Depot bei Trade Republic eroeffnen.
Kandidat 2: Scalable Capital, der Massanzug fuer ETF-Strategen
Wenn Trade Republic der agile Angreifer fuer die breite Masse ist, dann ist Scalable Capital der praezise Werkzeugkasten fuer den analytischen Anleger. Der Broker aus Muenchen positioniert sich etwas "erwachsener" und bietet Funktionen, die besonders Datensammler und Strategen ansprechen.
Das Herzstueck ist das Preismodell. Im "Free Broker" gibt es kostenlose Sparplaene auf alle ETFs, Aktien-Trades kosten 0,99 Euro, und PRIME-ETFs (alle Amundi, iShares, Vanguard, Xtrackers) sind ab 250 Euro Ordervolumen sogar kostenlos handelbar. Wer viel handelt, greift zum "PRIME+ Broker" fuer aktuell 4,99 Euro im Monat (monatlich kuendbar) und handelt Trades zum Pauschalpreis.
Beim Thema Zinsen hat Scalable sein Modell im April 2026 grundlegend umgebaut: Auf das normale Verrechnungskonto gibt es 0 Prozent. Stattdessen koennen Kunden (im Free wie im PRIME+ Modell) in der App ein separates Zinskonto namens "Scalable Overnight" eroeffnen, das aktuell 2,50 Prozent auf unbegrenztes Guthaben bringt. Das ist attraktiv, erfordert aber den bewussten Schritt, das Geld dorthin zu verschieben, sonst verzinst es sich nicht.
Ein Vorteil gegenueber der DKB und auch gegenueber Trade Republic ist das Feature "Portfolio Groups": Du kannst dein Depot virtuell in verschiedene Strategien unterteilen, etwa einen Topf fuer die Altersvorsorge mit dem Klassiker Vanguard FTSE All-World (ISIN IE00B3RBWM25) und einen anderen fuer spekulative Wetten. Die depotfuehrende Bank im Hintergrund ist die Baader Bank. Wenn dein Fokus zu 90 Prozent auf dem Vermoegensaufbau mit ETFs liegt und du eine saubere Desktop-Oberflaeche schaetzt, ist Scalable die logische Evolution. Zum Angebot von Scalable Capital.
Kandidat 3: ING, der sichere Hafen mit dem besten Gesamtpaket
Vielleicht bist du gar nicht auf der Suche nach dem hippsten Neobroker. Vielleicht willst du einfach eine Bank, die funktioniert, die erreichbar ist und die dir nicht das Gefuehl gibt, Beta-Tester zu sein. Dann ist die ING (ehemals ING-DiBa) die robusteste DKB-Alternative 2026. Die ING ist Deutschlands groesste Direktbank, und das spuert man an der Stabilitaet. Die App ist mehrfach ausgezeichnet, intuitiv, aber konservativ gestaltet.
Der entscheidende Unterschied zu den Neobrokern liegt im Service: Die ING bietet eine telefonische Erreichbarkeit, die diesen Namen auch verdient. Im Depotbereich punktet sie mit dauerhaft gebuehrenfreien ETF-Sparplaenen (rund 1.200 ETFs, ab 1 Euro besparbar) und kostenloser Depotfuehrung. Einzelkaeufe kosten regulaer 4,90 Euro Grundgebuehr plus 0,25 Prozent vom Kurswert (gedeckelt bei 69,90 Euro), wer primaer per Sparplan investiert, zahlt hier also keinen Cent mehr als bei Trade Republic. Fuer junge Anleger bis 28 gibt es mit dem "Direkt-Depot Young" reduzierte Orderkonditionen.
Ein Wechsel zur ING ist oft ein Wechsel zur Bequemlichkeit: vollwertiges Girokonto, Rahmenkredit und Baufinanzierung aus einer Hand. Die DKB bietet das auch, aber die ING verpackt es in ein Interface, das 2026 fluessiger laeuft. Die Zinsen auf dem Extra-Konto sind variabel und folgen dem EZB-Kurs, Neukunden bekommen zeitweise Aktionszinsen. Konkrete Zinssaetze aendern sich laufend, pruefe daher stets die aktuelle Angabe bei der ING selbst. Mehr zum ING Direkt-Depot.
Kandidat 4: comdirect, die Bank fuer Anleger, die alles wollen
Die comdirect (Teil der Commerzbank) ist die Vollbank fuer Anleger, die maximale Auswahl und Servicetiefe suchen. Wer viel mehr als nur einen ETF-Sparplan will, etwa aktiven Handel, ein breites Fondsangebot, Zertifikate und einen ausgebauten Kundenservice inklusive telefonischer Beratung, findet hier eines der vollstaendigsten Pakete am Markt.
Bei den Konditionen muss man genau hinsehen. Die Depotfuehrung ist kostenlos, solange das Depot aktiv genutzt wird (schon ein laufender Sparplan genuegt), sonst fallen 1,95 Euro pro Monat an. Rund 500 ETFs sind dauerhaft kostenlos besparbar (Aktion aktuell bis mindestens Ende 2027 garantiert), alle uebrigen Sparplaene kosten 1,5 Prozent des Ordervolumens. Einzelorders sind mit regulaer 4,90 Euro plus 0,25 Prozent (Mindestgebuehr 9,90 Euro, maximal 59,90 Euro) deutlich teurer als bei den Neobrokern.
Der ehrliche Nachteil: Fuer den reinen Sparplan-Anleger, der nur zwei, drei Standard-ETFs bespart, ist comdirect tendenziell teurer und komplexer als Trade Republic oder Scalable, solange er nicht ausschliesslich die kostenlosen Aktions-ETFs waehlt. Der Vorteil liegt in der Breite: Wer Fonds, Anleihen, Sparen und Girokonto unter einem gut betreuten Dach buendeln will, bekommt bei comdirect ein Rundum-Paket, das die schlanken Neobroker so nicht bieten. comdirect Depot ansehen.
Kandidat 5: Consorsbank, die unterschaetzte Allrounderin
Die Consorsbank (Teil der BNP Paribas) wird im Wechsel-Gespraech oft uebersehen, gehoert aber zu den staerksten DKB-Alternativen fuer Anleger, die eine etablierte Vollbank mit gebuehrenfreien Sparplaenen wollen. Alle ETF-Sparplaene sind kostenlos (rund 1.500 ETFs), Depot und Verrechnungskonto kosten nichts, und Sparplaene laufen ab 10 Euro Rate.
Wie bei den anderen Filial- und Direktbanken sind die Einzelorders der Schwachpunkt: Ausserhalb von Sparplaenen faellt regulaer eine Pauschale von 4,95 Euro plus 0,25 Prozent an (Mindestgebuehr 9,95 Euro, maximal 69,00 Euro). Fuer Neukunden gibt es zeitweise stark verguenstigte Orderkonditionen und Zinsboni, solche Aktionen sind aber befristet und sollten vor Eroeffnung direkt beim Anbieter geprueft werden.
Fuer wen lohnt sich Consorsbank? Fuer alle, die den Funktionsumfang einer grossen Bank (Girokonto, Tagesgeld, breites Wertpapierangebot, deutscher Support) schaetzen, aber beim ETF-Sparplan keine Gebuehren zahlen wollen. Sie ist damit eine ernsthafte Alternative zur ING fuer Anleger, die es "erwachsen" moegen. Zum Depot der Consorsbank.

Der Elefant im Raum: Die Kostenfalle beim ETF-Sparplan
Lass uns kurz ueber Mathematik sprechen. Viele DKB-Kunden zucken mit den Schultern, wenn sie die 1,50 Euro Ausfuehrungsgebuehr pro Sparplan sehen. "Ist doch nicht viel", denkst du vielleicht. Aber Kleinvieh macht auch Mist, und Zinseszins wirkt in beide Richtungen.
Rechnen wir das durch: Du besparst drei verschiedene ETFs monatlich. Bei der DKB sind das 3 mal 1,50 Euro = 4,50 Euro pro Monat, also 54 Euro im Jahr. Bei Trade Republic, Scalable, ING oder Consorsbank: 0 Euro. Legst du diese 54 Euro jaehrlich ueber 20 Jahre bei einer angenommenen Marktrendite von 7 Prozent an, kommen rund 2.200 Euro Endkapital zusammen, die dir sonst entgehen. Du verschenkst also nicht nur die Gebuehr, sondern auch die Rendite auf die Gebuehr (das ist eine Modellrechnung, keine Renditezusage).
Dazu kommt die Flexibilitaet: Bei kostenlosen Sparplaenen kannst du die Rate auch mal auf 20 Euro senken, ohne dass die Gebuehr prozentual explodiert. Bei 1,50 Euro Fixgebuehr auf 20 Euro Rate startest du mit 7,5 Prozent Kostenquote ins Investment. Das muss der Markt erst wieder reinholen.
So funktioniert der Depotwechsel 2026: angstfrei und automatisiert
Die groesste Huerde fuer den Wechsel ist meist psychologischer Natur: "Der Papierkram", "Was ist, wenn meine Aktien im Nirwana verschwinden". Diese Sorgen sind heute unbegruendet. Der Ablauf ist bei allen genannten Alternativen fast identisch und vollstaendig digital:
- Neues Depot eroeffnen: Das dauert dank Video-Ident oder eID (Personalausweis mit Online-Funktion) meist weniger als 10 Minuten.
- Depotwechselservice nutzen: In der App oder auf der Website des neuen Anbieters findest du den Punkt "Depotuebertrag".
- Daten eingeben: Du gibst die Daten deiner alten Bank (DKB) an und waehlst aus, welche Positionen uebertragen werden sollen (meist "Alle").
- Unterschrift: Das geschieht oft digital auf dem Smartphone-Display.
- Warten: Ein Uebertrag dauert in Deutschland im Schnitt 2 bis 4 Wochen. In dieser Zeit siehst du deine Wertpapiere weder im alten noch im neuen Depot. Keine Panik, sie sind nicht weg, sondern im Clearing-Prozess.
Wichtig: Deine steuerlichen Einstandskurse werden mituebertragen (Stichwort Tax Box). Du verlierst also keine steuerlichen Vorteile. Auch die Verlustverrechnungstoepfe kannst du mitnehmen, wenn du das alte Depot vollstaendig schliesst. Achte darauf, das entsprechende Haekchen im Formular zu setzen. Ein taktischer Hinweis: Bruchstuecke (z.B. 0,457 Anteile eines ETF) koennen meist nicht uebertragen werden. Diese werden von der DKB automatisch verkauft und der Gegenwert deinem Girokonto gutgeschrieben. Das ist normal und kein Fehler.
Sicherheit und Regulierung: Sind Neobroker sicher?
Ein Argument, das DKB-Loyalisten oft anfuehren, ist die Sicherheit. "Die DKB ist eine grosse Bank, da liegt mein Geld sicher." Das ist korrekt, aber die Alternativen stehen dem in nichts nach. Trade Republic besitzt eine volle deutsche Banklizenz und wird von der BaFin reguliert, Einlagen sind bis 100.000 Euro gesetzlich geschuetzt. Scalable Capital arbeitet mit der Baader Bank zusammen, auch hier greift die deutsche Einlagensicherung. comdirect (Commerzbank) und Consorsbank (BNP Paribas) gehoeren zu grossen Bankengruppen mit ebenfalls 100.000 Euro Einlagensicherung.
Deine Wertpapiere (ETFs und Aktien) sind ohnehin Sondervermoegen. Das bedeutet: Geht der Broker oder die Depotbank pleite, gehoeren die Papiere weiterhin dir und fallen nicht in die Insolvenzmasse. Dieses Sicherheitsnetz gilt fuer die DKB genauso wie fuer alle Alternativen. Unterschiede gibt es vor allem bei der Service-Tiefe im Krisenfall (z.B. bei einer Kontosperre wegen Geldwaesche-Verdachts), hier haben die grossen Vollbanken ING, comdirect und Consorsbank aufgrund ihrer Strukturen die Nase vorn, waehrend Neobroker oft mit ueberlasteten Chat-Kanaelen kaempfen. Das ist der Preis fuer die niedrigen Gebuehren: Man tauscht Service-Tiefe gegen Kosteneffizienz.
Ein regulatorischer Hinweis fuer 2026: Mit dem EU-weiten Verbot von Payment for Order Flow (PFOF) ab dem 1. Juli 2026 mussten Neobroker ihre "kostenloser Handel"-Modelle anpassen. Die hier genannten Gebuehren spiegeln den aktuellen Stand nach dieser Umstellung wider, es lohnt sich aber, die Konditionen vor der Eroeffnung noch einmal direkt beim Anbieter zu pruefen.
Das Fazit fuer deine Entscheidung
Die Entscheidung gegen die DKB ist keine gegen eine schlechte Bank, sondern gegen Stillstand. Welche Alternative passt, haengt von deinem Typ ab:
- Maximaler Komfort in einer App, alles kostenlos: Dann fuehrt an Trade Republic kein Weg vorbei. Die 2,25 Prozent Zinsen und das Saveback-System sind ein rundes Oekosystem.
- Analytischer ETF-Anleger mit Wunsch nach sauberem Reporting und Desktop: Dann ist Scalable Capital deine Heimat (Zinsen ueber das separate "Scalable Overnight"-Konto beachten).
- Das Gefuehl einer "echten" Bank mit Telefon-Service, aber moderne Sparplan-Gebuehren: Dann geh zur ING oder zur Consorsbank.
- Maximale Produktbreite und Vollbank-Service unter einem Dach: Dann ist comdirect die richtige Adresse, sofern du die hoeheren Einzelorder-Gebuehren in Kauf nimmst.
Der Wechselaufwand betraegt einmalig rund 30 Minuten, der Kostenvorteil begleitet dich viele Jahre. Vergleiche vor der Entscheidung immer die tagesaktuellen Konditionen, da sich Zinsen und Aktionen laufend aendern.
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