Mieten oder Kaufen Rechner
Lohnt sich der Kauf einer Immobilie - oder faehrst Du finanziell besser, wenn Du zur Miete wohnst und Dein Geld in ETFs anlegst? Dieser Rechner vergleicht beide Wege ueber Deinen Zeitraum und zeigt, mit welcher Variante Du am Ende mehr Vermoegen haettest.
Beruecksichtigt werden Kaufnebenkosten, Tilgung und Zinsen, die Wertsteigerung der Immobilie sowie die Opportunitaetskosten: Der Mieter investiert sein Eigenkapital und die monatliche Ersparnis am Kapitalmarkt.
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Ergebnis
| Kaufen | Mieten + ETF | |
|---|---|---|
| Immobilienwert (Ende) | {{ fmtEur(res.propValEnd) }} € | – |
| abzgl. Restschuld | −{{ fmtEur(res.loanEnd) }} € | – |
| Wertpapierdepot | {{ fmtEur(res.buyerPort) }} € | {{ fmtEur(res.renterPort) }} € |
| Endvermoegen (netto) | {{ fmtEur(res.buyNetWorth) }} € | {{ fmtEur(res.rentNetWorth) }} € |
| {{ res.buyWins ? 'Vorteil Kaufen' : 'Vorteil Mieten' }} | +{{ fmtEur(Math.abs(res.advantage)) }} € | |
Finanzierung & monatliche Kosten
Vermoegensentwicklung: Kaufen vs. Mieten + ETF
Mieten oder Kaufen: Was lohnt sich finanziell?
Inhalt
Die Grundfrage: Eigenheim oder Miete + Anlage
Die Frage "Mieten oder Kaufen?" ist eine der teuersten Entscheidungen im Leben - und sie laesst sich nicht pauschal beantworten. Wer kauft, baut ueber die Tilgung Vermoegen auf und ist unabhaengig von Mieterhoehungen. Wer mietet, bleibt flexibel und kann das nicht gebundene Kapital am Kapitalmarkt anlegen. Welche Variante sich finanziell mehr lohnt, haengt vom Zusammenspiel vieler Faktoren ab.
Dieser Rechner macht den fairen Vergleich: Beide Szenarien gehen vom gleichen monatlichen Budget aus. Wer guenstiger wohnt, investiert die Differenz - so werden Kaufen und Mieten wirklich vergleichbar.
Kaufnebenkosten: die unterschaetzte Huerde
Beim Kauf fallen ueber den Kaufpreis hinaus erhebliche Kaufnebenkosten an: Grunderwerbsteuer (3,5 bis 6,5 % je nach Bundesland), Notar und Grundbuch (rund 1,5 bis 2 %) sowie gegebenenfalls Maklerprovision (bis ca. 3,57 % inkl. MwSt). Zusammen sind das oft 9 bis 12 % des Kaufpreises. Diese Kosten sind sofort aus Eigenkapital zu zahlen und stecken nicht im Immobilienwert - sie muessen ueber die Wertsteigerung erst wieder "verdient" werden. Genau deshalb lohnt sich ein Kauf bei sehr kurzem Zeithorizont selten.
Opportunitaetskosten des Eigenkapitals
Der oft uebersehene Punkt: Das Eigenkapital und die hoehere monatliche Rate beim Kauf sind Geld, das alternativ am Kapitalmarkt arbeiten koennte. Diese entgangene Rendite nennt man Opportunitaetskosten. Im Rechner investiert der Mieter sein Eigenkapital sowie jede monatliche Ersparnis in ETFs. Je hoeher die unterstellte ETF-Rendite und je groesser das Eigenkapital, desto attraktiver wird das Mieten.
Wertsteigerung und Zins
Zwei Stellschrauben entscheiden besonders stark ueber das Ergebnis: die Wertsteigerung der Immobilie und der Sollzins der Finanzierung. Eine hohe Wertsteigerung wirkt wie ein Hebel auf das eingesetzte Eigenkapital und spricht fuer den Kauf. Ein hoher Zins verteuert die Finanzierung und spricht fuers Mieten. Da niemand die kuenftige Entwicklung kennt, lohnt es sich, mehrere Szenarien durchzuspielen - etwa eine vorsichtige Wertsteigerung von 1 bis 2 %.
Was der Rechner nicht abbildet
Geld ist nicht alles. Wohneigentum bedeutet Sicherheit, Gestaltungsfreiheit und Schutz vor Kuendigung, bindet aber Kapital und Lebensplanung an einen Ort. Mieten bedeutet Flexibilitaet und weniger Verantwortung, aber Abhaengigkeit vom Vermieter. Auch Steuern (ETF-Gewinne sind steuerpflichtig, selbstgenutzte Immobilien nach der Spekulationsfrist nicht), Verkaufskosten und die Inflation bleiben im Rechner aussen vor. Das Ergebnis ist daher eine fundierte Orientierung, kein Ersatz fuer eine individuelle Beratung.
Rechenbeispiel
Eine Wohnung kostet 400.000 Euro, Du bringst 80.000 Euro Eigenkapital mit, die Kaufnebenkosten betragen 10 %. Bei 3,5 % Sollzins und 2 % Anfangstilgung liegt die monatliche Rate bei rund 1.650 Euro, plus etwa 330 Euro Instandhaltung. Eine vergleichbare Wohnung liesse sich fuer 1.300 Euro Kaltmiete mieten. Der Mieter investiert sein Eigenkapital und die monatliche Differenz zu 6 % in ETFs. Ob am Ende Kaufen oder Mieten vorn liegt, haengt entscheidend von Wertsteigerung, Zins und Anlagezeitraum ab - spiele oben Deine eigenen Annahmen durch.
Haeufig gestellte Fragen: Mieten oder Kaufen
Lohnt sich Kaufen oder Mieten?
Das haengt von vielen Faktoren ab: Kaufpreis im Verhaeltnis zur Miete, Zinsniveau, erwartete Wertsteigerung der Immobilie, die Rendite einer alternativen Geldanlage und Dein Zeithorizont. Pauschal ist keine der beiden Optionen besser. Der Rechner vergleicht beide Wege ueber den gewaehlten Zeitraum und zeigt, mit welcher Variante Du am Ende mehr Vermoegen haettest.
Wie funktioniert der Mieten-oder-Kaufen-Rechner?
Der Rechner stellt zwei Szenarien gegenueber. Beim Kauf zahlst Du Eigenkapital und Kaufnebenkosten, finanzierst den Rest ueber ein Annuitaetendarlehen und besitzt am Ende die (im Wert gestiegene) Immobilie abzueglich Restschuld. Beim Mieten investierst Du stattdessen Dein Eigenkapital in ETFs und legst zusaetzlich die monatliche Differenz an, wann immer Wohnen zur Miete guenstiger ist als der Kauf. Verglichen wird das Nettovermoegen beider Szenarien am Ende des Zeitraums.
Was sind Kaufnebenkosten?
Kaufnebenkosten sind die zusaetzlichen Kosten beim Immobilienkauf, die ueber den reinen Kaufpreis hinausgehen: Grunderwerbsteuer (je nach Bundesland 3,5 bis 6,5 Prozent), Notar- und Grundbuchkosten (rund 1,5 bis 2 Prozent) sowie gegebenenfalls die Maklerprovision (bis rund 3,57 Prozent inkl. MwSt). In Summe sind das je nach Bundesland und Konstellation etwa 9 bis 12 Prozent des Kaufpreises. Sie sind in der Regel aus Eigenkapital zu zahlen und gehen beim Wiederverkauf nicht zwingend wieder herein.
Welche Rolle spielt die ETF-Rendite (Opportunitaetskosten)?
Beim Kauf bindest Du Eigenkapital und zahlst eine hoehere monatliche Rate als die vergleichbare Miete. Dieses Geld koennte alternativ am Kapitalmarkt arbeiten. Genau diese entgangene Rendite - die Opportunitaetskosten - bildet der Rechner ab, indem der Mieter sein Eigenkapital und die monatliche Ersparnis in ETFs investiert. Je hoeher die unterstellte ETF-Rendite, desto attraktiver wird das Mieten im Vergleich.
Werden Steuern und Inflation beruecksichtigt?
Der Rechner arbeitet vereinfacht und vergleicht die Vermoegen vor Steuern. In der Praxis sind Kursgewinne aus ETFs steuerpflichtig (rund 26,4 Prozent Abgeltungsteuer nach Teilfreistellung), waehrend der Wertzuwachs einer selbstgenutzten Immobilie nach Ablauf der Spekulationsfrist steuerfrei ist. Auch Verkaufskosten der Immobilie und die Inflation bleiben unberuecksichtigt. Die Ergebnisse sind daher eine Orientierung, keine verbindliche Berechnung.
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Mit einem ETF-Sparplan kannst Du mit geringen monatlichen Einzahlungen langfristig ein gutes Vermögen aufbauen. Der Vergleich hilft Dir, den für Dich besten Sparplan auszuwählen. Neben geringen Kosten kommt es auf die enthaltenen Leistungen an.
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