Emerging Markets ETF 2026: Beste Fonds & China-Risiko
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Emerging Markets enttäuschen seit Jahren. Der Grund: China. Wir zeigen, warum "Ex-China" ETFs 2026 die bessere Wahl sein könnten und welche Fonds gewinnen.
Klassische Schwellenländer-ETFs leiden unter der Schwäche Chinas (Immobilienkrise, Politik). Immer mehr Experten raten zu "Emerging Markets ex China" Strategien. Wir zeigen die besten Alternativen.
Das Problem: China bremst dein Depot
Jahrelang galt die Regel: "70% MSCI World, 30% Emerging Markets". Doch wer sich daran gehalten hat, schaut seit 2021 in die Röhre. Während Industrieländer (USA, Europa) neue Allzeithochs feierten, dümpelten Schwellenländer-ETFs vor sich hin.
Der Hauptgrund: China.
Im klassischen MSCI Emerging Markets Index macht China immer noch ca. 25 % aus. Das bedeutet: Ein Viertel deines Geldes hängt an einem Markt, der unter massiven Problemen leidet:
- Immobilienkrise: Evergrande & Co. haben Milliarden verbrannt.
- Staatliche Eingriffe: Tech-Giganten wie Alibaba wurden reguliert und abgestraft.
- Geopolitik: Taiwan-Konflikt und Handelskriege mit den USA drücken die Stimmung.
Die Lösung: Emerging Markets "Ex-China"
Die Finanzindustrie hat reagiert. Neue ETFs schließen China einfach aus. Das Ergebnis ist oft eine deutlich bessere Performance, da dynamische Märkte wie Indien, Taiwan (Chips!) und Südkorea stärker gewichtet werden.
Vergleich: Klassisch vs. Ex-China
| Merkmal | MSCI Emerging Markets (Klassisch) | MSCI EM ex China |
|---|---|---|
| Top-Land | China (~25%) | Indien (~25-30%) |
| Top-Sektor | Tech & Finanzen | Tech (TSMC!) & Finanzen |
| Risiko | Hohes politisches Risiko (China) | Breitere Streuung auf "freundliche" Staaten |
| Performance (Trend) | Seitwärts / Schwach | Stärker (dank Indien-Boom) |
Die besten ETFs für Schwellenländer 2026
Wenn du weiterhin an das Wachstum der Schwellenländer glaubst (junge Bevölkerung, Aufholpotenzial), hast du zwei Möglichkeiten:
1. Der Klassiker: "Jetzt günstig einsammeln"
Du spekulierst darauf, dass China sich erholt. Dann ist der Standard-ETF immer noch die erste Wahl. Er ist extrem günstig und liquide.
Empfehlung: iShares Core MSCI EM IMI UCITS ETF
• ISIN: IE00BKM4GZ66
• Kosten (TER): 0,18%
• Besonderheit: "IMI" bedeutet, dass auch kleine Firmen (Small Caps) enthalten sind. Maximale Diversifikation.
🛒 Wo kaufen?
Diesen ETF gibt es als kostenlosen Sparplan bei Trade Republic und Scalable Capital.
2. Die moderne Strategie: "Ohne China"
Du willst Indien und Taiwan, aber kein China-Risiko. Dann greifst du zu einem Ex-China ETF.
Empfehlung: iShares MSCI EM ex-China UCITS ETF
• ISIN: IE000K8XX1C3
• Kosten (TER): 0,18%
• Top-Positionen: TSMC (Taiwan), Samsung (Korea), Reliance (Indien).
Alternative: Xtrackers MSCI Emerging Markets ex China
• ISIN: IE0006nk1NG9
• Kosten (TER): 0,15% (sehr günstig!)
Fazit: Wie viel Emerging Markets gehören ins Depot?
Die alte Regel "70/30" (30% EM) ist vielen Experten 2026 zu aggressiv. Aufgrund der Risiken raten viele Vermögensverwalter eher zu einem Anteil von 10 % bis 15 % im Portfolio.
Ob du China ausschließt oder nicht, ist eine Glaubensfrage:
• Glaubst du an ein Comeback des roten Drachen? -> Nimm den Klassiker (IE00BKM4GZ66).
• Willst du politische Risiken minimieren? -> Nimm die Ex-China Variante (IE000K8XX1C3).
Wichtig ist vor allem: Fang an. Sparpläne glätten das Risiko über die Zeit. 25 Euro im Monat reichen bereits.
Unser Tipp: Bei Scalable Capital kannst Du rund 1700 PRIME ETFs - darunter iShares, Xtrackers und Amundi - von 7:30 bis 23 Uhr gebührenfrei handeln und dauerhaft kostenlos besparen. Monatliche Sparraten schon ab 1 €.
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